Denkspiele schulen das Gedächtnis

judith 9. Juli 2009

Spannende Aufgaben zum Nachdenken fördern die Entwicklung des kindlichen Gehirns bereits frühzeitig. Logik und vernetztes Denken lernen Kinder auf spielerische Weise, bei so genannten Denkspielen. Hier werden Denkstrukturen geschaffen, die das Gehirn stärken und die Systematisierung von Geschehenem fördern.

Das wohl bekannteste Beispiel sind Memory Spiele, bei denen das Kind sich Dinge merken und diese dann in einen sinnvollen Kontext bringen muss. Besonders beliebt sind Denkspiele in Form von Computerspielen, aber auch das gute alte Brettspiel ist noch lange nicht aus dem Rennen. Zwar gehen auch die Spielzeughersteller mit der Zeit und der fortschreitenden Technik, doch der Aufbau von Brettspielen und Computerdenkspielen ist meist gleich. Computerspiele haben jedoch den Vorteil, dass Kinder diese Denkspiele alleine bewältigen können und ein Spielpartner nicht zwingend notwendig ist. Brettspiele hingegen fördern außerdem die soziale Integration, schließlich müssen sie auch das Verlieren lernen und möchten sich sicherlich nicht immer mit einem Virtuellen Gegner vergleichen.

Wenn Eltern ihren Kindern Denkspiele zur Verfügung stellen, sollten diese entsprechend des Alters des Kindes ausgewählt werden. Auch, wenn die Herstellerangaben bezüglich des Alters vielen Eltern als zu hoch angesetzt erscheinen, sollten sie ihren Kindern doch einiges zutrauen, sie sind in diesen Aufgaben zum Teil bereits in jungem Alter leistungsfähiger, als viele denken. Richtig ausgewählte Denkspiele tragen einen wichtigen Punkt zur Entwicklung und Förderung von Kindern dar. Das Prinzip, dass auf jede Aktion eine Reaktion folgt, kann mithilfe von Lern- und Denkspielen optimal erlernt werden, auch wird das Kind dabei gefördert, Gemeinsamkeiten, beispielsweise von Formen, Farben und Gegenständen zu erkennen und Zusammenhänge spielerisch zu erfassen.

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