Es gibt kein schlechtes Wetter

judith 7. Juli 2009

Derzeit brauchen sich Eltern kaum Sorgen zu machen, dass ihr Kind nicht genügend frische Luft tankt. Das Wetter ist hervorragend und so werden die Aktivitäten gerne unter freien Himmel verlagert. Es gibt aber auch – besonders in Deutschland – Sommertage, an denen man nicht einmal den Hund vor die Tür jagen möchte und das herbstliche Schlechtwetter nähert sich auch schon mit Riesenschritten, vom Matschwetter im Winter einmal ganz zu schweigen.

Viel Bewegung an der frischen Luft ist wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern. Der Bewegungsapparat wird trainiert, die Blutzirkulation und der Stoffwechsel ordentlich in Schwung gebracht und die Abwehrkräfte gestärkt, wenn Kinder oft im Freien spielen. Die staubige, trockene Heizungsluft in Wohnungen und Häusern hingegen, reizt die Schleimhäute und macht das Kind Anfälliger für Infekte im Nasen- und Rachenraum. Kinder sind, wenn es darum geht, draußen zu spielen allerdings weitaus weniger sensibel, als viele Eltern annehmen. Sie leben das Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Wozu gibt es Regenjacken und Gummistiefel und eine schöne Matschschlacht und das Hüpfen durch unzählige Pfützen macht richtig Laune und stärkt zudem die Abwehrkräfte.

Aber auch, wenn das Wetter einmal so richtig mies ist, gibt es zahlreiche indoor Spiele, die die Langeweile vertreiben und das Warten auf eine kurze Regenpause versüßen. Brett- und Kartenspiele, Puppentheater, Verkleiden oder der Bau einer Räuberhöhle machen nicht nur den Kleinen Spaß. Auch den Eltern wird die gemeinsame Zeit, die sie mit ihren Kindern im Spiel verbringen gut tun und für ein starkes Wir-Gefühl sorgen. Und ganz nebenbei bekommen die Kinder auch noch die wichtige Bewegung, die ihnen beispielsweise vor dem Fernseher fehlen würde.

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